Die Technologie dahinter

CorIn.at (CoronaInfo-Austria) ist eine Blockchain-basierte Anwendung für die Erfassung und Darstellung von öffentlichen Daten zur Coronavirus-Pandemie in Österreich und die erste ihrer Art in ganz Europa.

Wie funktioniert das?
Daten über COVID-19 werden aus (offiziellen) Datenquellen abgefragt und in einer Blockchainanwendung gespeichert. Damit sind diese Daten unveränderbar (können nicht geändert oder gelöscht werden), sicher (redundant dezentral gespeichert) und transparent (jede/r hat die selbe Sicht auf alle Daten, kann alle Daten abfragen). Zusätzlich wird eine Zeitreihenauswertung von jenen Daten ermöglicht, die periodisch aktualisiert und dabei (z.B. auf der Quellseite) überschrieben werden. Derzeit werden nur österreich-bezogene Daten verarbeitet. Weitere sind in Vorbereitung.

Welche Datenquellen werden benutzt?
Die primäre Datenquelle ist derzeit die Informationsseite des Bundesministeriums Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ergänzt um historische Daten des Internet Archive und quergecheckt mit Details des Wikipedia-Artikels zum Thema. Beim Speichern in der Blockchain wird jeder Datensatz mit Quellangabe und Abrufdatum versehen. Weitere Datenquellen sind in Vorbereitung. Die Daten können auf mehrere Arten abgefragt und optional weiterverarbeitet werden. Weitere Abfragen und Darstellungen sind in Vobereitung.

Welche Blockchain-Technologie steckt dahinter?
Als Basis wird die Opensource Blockchain Plattform MultiChain eingesetzt. Durch die Verwendung von „Proof of authority“ wird KEINE Energie (Rechenleistung, Strom) zur Konsensfindung verschwendet wie bei einigen anderen Blockchains.

Sie wollen mitmachen?
Interessierte sind eingeladen, am Projekt mitzumachen. Z.B. einen weiteren Blockchain-Knoten betreiben, Auswertungen erstellen, neue Datenquellen erkunden.

Wer ist bereits mit dabei?
CorIn-AT wird aktuell unterstützt durch:

Dr. Christian Baumann
Dr. Christian BaumannBlockchain-Experte
Unernehmer und Inhaber von baumann.at – concepts & solutions